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Friedrich Kühne
wurde als Franz Michna am 24. April
1870 in Mähren geboren. Als Carakterdarsteller war er von
1907-1959 Ensemblemitglied des Deutschen Theaters in Berlin. "Es gab wohl am Deutscher Theater zu Berlin - mehr als zwei Jahrzehnte hindurch - keine Premiere, in der Friedrich Kühne nicht führend beschäftigt gewesen wäre. ... Berühmt sind inssonderheit seine shakespearischen Chargen geworden, seine klassischen Bösewichter, seine Verbrecher bei Schiller, Lessing und so weiter. Aber die Wandlungsfähigkeit Kühnes griff über das 'Fach' weit hinaus ...," schreibt 'Das Bühnen-Lexikon', Berlin [o.J.]
Er debütierte im Pagu-Stummfilm 'Heimat und Fremde'
unter der Regie von Joe May und war wenig später
in Max Reinhardts 'Insel der Seligen
' als griesgrämiger
Junggeselle und als Wasserteufel (hier auf der Titelseite) zu sehen. Unter zahlreichen weiteren Rollen spielt Friedrich Kühne 1921den Oberpriester in Ernst Lubitschs 'Das Weib des Pharao'. In Tonfilmen wie 'Das Flötenkonzert von Sassouci' 1930, 'Teilnehmer antwortet nicht' 1932, 'Wozzek' 1947, 'Frauenschicksale', 'Karriere in Paris' 1952 und ' Die Millionen der Yvette' 1956 ist Friedrich Kühne zu hören und zu sehen.
Er starb am 13. Oktober 1959 in Berlin - Niederschönhausen.
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