Maria Corda 1927

Die aus Ungarn stammende Maria Corda

war 1924 im Film 'Jedermanns Weib' im U.T. Kurfürstendamm zu sehen.

Einst so populär, daß österreichische Financiers sich nur dann bereit erklärten den Film 'Die letzten Tage von Pompeji' 1926 zu finanzieren, wenn die Hauptrolle umbesetzt und der Corda angetragen würde, wie es dann auch geschah, geriet sie dennoch in Vergessenheit.

Unter der Regie ihres Gatten Alexander Korda 1893-1956 wirkte sie als Star in seinen zahlreichen Filmen. Unter anderem spielte Maria Corda in 'Samson und Delila' 1922 - und nach dem Wechsel Alexander Kordas nach Hollywood 1926 - in 'The private life of Helen Troy' 1929.
Auch 'Jedermanns Weib' ist ein Alexander Korda Film der Ufa, dessen Inhalt ziemlich schwülstig, machomäßig, peinlich zusammengedichtet ist, in dem es wohl hauptsächlich darum ging: "uns die temperamentvolle Maria Korda in interessanten Gesellschaftsszenen [zu zeigen, als den modernen] Typ der schönen, aber tugendhaften Frau, die mit Unrecht von Neidern und Verleumdern als 'jedermannsWeib' bezeichnet wurde," wie eine Ufa-Verleih-Werbung den Film anpreist.

 

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