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Artur Brauner - oder über fünfzig Jahre Berliner Filmgeschichte: 1918 als Sohn eines Holzgroßhändlers in Lodz geboren, hatte er 49 jüdische Verwandte durch die Nazis verloren, als er am 16. September 1946 seine Berliner CCC (Central Cinema Company) Film Gesellschaft mbH gründete. Brauners erste Filme wie 'Morituri' 1947/48 entstanden noch in fremden Ateliers. Dann ab 1949 auf dem von Brauner erworbenen Gelände, der ehemaligen Giftgasfabrik in Spandau-Haselhorst, auf dem er Studios errichtete, in denen seit der ersten Dreharbeiten, im Februar 1950 'Maharadscha wider Willen', über 500 Filme, die Hälfte davon eigene Produktionen, entstanden. Unter anderen 'Mädchen in Uniform' 1958 mit Romy Schneider, 'Es geschah am hellichten Tag' 1958 mit Gert Fröbe, 'Die weiße Rose' 1981/82 unter Regie von Michael Verhoeven mit Lena Stolze als Sophie Scholl und 'Hitlerjunge Salomon' 1989/90 mit Marco Hofschneider und Julie Delphy. (Weiterführender Text siehe: CineGraph - Lexikon zum deutschsprachigen Film - oder: Die ganze Welt des Films auf CD-ROM, lexikon des internationalen films, rororo / systhema, hrsg. vom Katholischen Institut für Medieninformation, Köln und der Katholischen Filmkommission für Deutschland, Bonn.) |
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