Ingrid Bergman

Ingrid Bergman

wurde am 29. August 1915 in Stockholm geboren. Nach dem Besuch der königlichen Schauspielschule erhielt sie 1935 in Schweden ihren ersten Filmvertrag. Ab 1938 arbeitete sie auch in Deutschland und ab 1939 unter Produzent David O. Selznick in Hollywood, wo sie vor allem in Hitchcocks Filmen dankbare Rollen erhielt und schnell populär wurde. 1943 konnte sie eine herausragende Rolle in Michael Curtiz antifa-schistischem Film 'Casablanca' neben Humphrey Bogart und Peter Lorre spielen. 1944 erhielt Ingrid Bergman für ihre Darstellung der Lady Alquist in George Cukors 'Gaslight', 1956 für die Titelrolle in Anatole Litvaks 'Anastasia' und 1974 für die Nebenrolle der schwedischen Missionarin Greta Ohlsson in Sidney Lumets 'Murder on the Orient Express' je einen Oscar.

1950 ging sie nach Italien, wo sie bis 1955 in sechs Filmen von Regisseur Roberto Rossellini, mit dem sie von 1950-58 verheiratet war, beschäftigt wurde. Darunter in der Verfilmung von Stefan Zweigs 'Angst' 1954, in dem Altnazi Mathias Wieman ihren Partner spielt und aus dem nebenstehendes Bild stammt.

Sie starb an ihrem 67. Geburtstag 1982 in London.

(Weiterführende Literatur: Joachim Reichow, Michael Hanisch: Filmschauspieler A-Z, Henschelverlag Berlin 1989, S.47 ).

 

 

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