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Mit dem zweiten von Max Reinhardt 1913 für die PAGU gedrehten Stummfilm, mit 'Insel der Seligen' wurde am 3. Oktober 1913 das für ein gehobenes, bürgerliches Publikum erbaute U.T.Kurfürstendamm 26, eröffnet.
Der im Juni 1913 südlich von La Spezia bei Marina di Massa gedrehte Film erzählt die Geschichte von zwei Mädchen unterschiedlichen Charakters: die Lebhafte und die Schüchterne, mit entgegengesetzt unterschiedlichen Vätern: der Gutmütige und der Heftige, die zwei Junggesellen: dem Griesgrmigen und dem Zerstreuten per Ruderboot auf eine kleine Insel folgen. Natürlich folgen die Väter dann auch den Töchtern. Auf der Insel stiften die dort lebenden Götter, Faune und Teufel ein großes Gefühlswirrwarr, verloben die Junggesellen schließlich mit den Mädchen und verwandeln die Väter in Schweine. Am Schluß kehren die Sterblichen wieder ans Festland zurück und lassen die wunderlichen Götter auf ihrer Insel zurück. Renommierte Schauspielerinnen, wenngleich nicht die Protagonistinnen des Deutschen Theaters, so doch Schauspielerinnen der populärsten deutschen Bühne jener Jahre, wie Leopoldine Konstantin, Mary Dietrich, Greta Schröder und Erika de Planque treten hier als Göttinnen oder barbusige Wassernixen auf. Ähnlich die männlichen Schauspieler im Badeanzug beziehungsweise in Fellshorts wie Ernst Matray als Faun, Wilhelm Diegelmann als Meergott, oder Friedrich Kühne als Wasserteufel.
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